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DHV-NEWSLETTER - Ausgabe 26

Sehr geehrte(r) Frau/Herr Sehr geehrte Damen und Herren,

im April 2014 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 33,4 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von 12 % gegenüber April 2013. Das ist der höchste monatliche Zuwachs seit Vorliegen gesamtdeutscher Ergebnisse im Jahr 1992.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.


TOP-Themen:

  • TK - Gesundheitsreport 2014
  • Gesundheitsprogramm 2014-2020 ermöglicht bessere Zusammenarbeit
  • Deutscher Heilbäderverband und Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF)
  • Trauer um Karl Beenke
  • Kultusminister einigen sich auf längeren Ferienkorridor
  • Rückblick EHV-Kongress
  • Weniger Umsatz im Gastgewerbe
  • Tourismusabgabe in Schleswig-Holstein
  • Im Interview mit Cornelius Obier

Themen:

TK Gesundheitsreport 2014: Die Deutschen haben es im Kreuz


Laut aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) geht fast jeder zehnte der beschäftigten der Bundesrepublik auf Rückenleiden zurück. So wurden 2013 allein bei den rund 4,1 Millionen TK-Versicherten Erwerbspersonen 3,15 Millionen Fehltage mit der Diagnose von Bandscheibenschäden dokumentiert. Mehr

Gesundheitsprogramm 2014-2020 ermöglicht bessere Zusammenarbeit

Die Gesundheitsversorgung macht in der EU ungefähr zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts aus und beschäftigt rund acht Prozent aller europäischen Erwerbstätigen. Sie ist damit einer der größten Sektoren der EU-Wirtschaft. Die Förderung guter Gesundheit steht bei den Zielen der "Initiative Europa 2020" für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum im Mittelpunkt. Am 26. Februar nahm das Europäische Parlament den Vorschlag der Europäischen Kommission für das EU-Gesundheitsprogramm 2014-2020 an. Nächster Verfahrensschritt ist die Annahme des Programms durch den Rat. Mehr

Karl Benke ist verstorben

von Eilert Freese

Karl Benke ist am 6. Mai 2014 im Alter von 96 Jahren verstorben. Als langjähriger Kurdirektor von Bad Zwischenahn und Geschäftsführer der Kurbetriebsgesellschaft hat Karl Benke das Moorheilbad im Nordwesten Niedersachsens zum Erfolg geführt.

Er war als Funker „bei den Fliegern“ im zweiten Weltkrieg in Bad Zwischenahn „gelandet“ und 1946 bei der Gemeinde eingestellt. Seine Arbeit galt dem Aufbau einer funktionierenden Kurverwaltung. 1956 wurde die Kurbetriebsgesellschaft, gegründet deren Geschäftsführung Karl Benke 1960 übernahm und drei Jahre später wurde er zum Kurdirektor ernannt.

„Der Erfolg Bad Zwischenahns ist eng verknüpft mit dem Namen Karl Benke, der Bad Zwischenahns gesundheitstouristische Infrastruktur seinerzeit nachhaltig geprägt hat“, so der derzeitige Kurdirektor von Bad Zwischenahn Peter Schulze in seiner Würdigung der Person aus Anlass der 50 jährigen Anerkennung Bad Zwischenahns als Moorheilbad im Februar diesen Jahres. Zum Aufbau der Infrastruktur gehörten damals außer dem Bau der Wandelhalle und eines Wellenhallenbades die Entwicklung der „Kurklinik“ zur einer anerkannten Reha-Fachklinik. 1988 verabschiedete sich Karl Benke aus dem aktiven Dienst in Bad Zwischenahn als Ehrenbürger des Heilbades und zog sich nach Baden-Württemberg zurück.

Lange Jahre war Benke Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen e.V. und als Vorsitzender und später Ehrenvorsitzender des SPD-Bezirks Weser-Ems setzte er seine politischen Verbindungen zum Wohle des „Bäderlandes Niedersachsens“ sein. Neben vielen weiteren Funktionen war Benke Beauftragter für Fremdenverkehr und Heilbäderwesen und nahm wesentlichen Einfluss auf die Gesetzgebung im Gesundheitswesen, in der Touristik und im Sozialwesen. Das Land Niedersachsen ehrte ihn mit der Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens. Um das Wohl und die Entwicklung des Deutschen Heilbäderverbandes hat er sich ebenfalls nicht nur als Präsidiumsmitglied verdient gemacht.


Aktuelle Nachrichten


Kultusminister einigen sich auf längeren Ferienkorridor


Die Kultusministerkonferenz hat Beginn und Ende der Sommerferien in allen 16 Ländern für den Zeitraum 2018 bis 2024 festgelegt. „Die neue langfristige Sommerferienregelung der Kultusministerkonferenz schafft Planungssicherheit für Schulen, für den Sommerurlaub der Familien mit schulpflichtigen Kindern und für die Tourismusbranche“, betonte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann. Mehr

Rückblick EHV-Kongress

Während der 19. Jahrestagung des Europäischen Heilbäderverband (EHV) in Vejle (Dänemark) vom 20. - 23. Mai 2014 kamen mehr als 100 Teilnehmer aus 20 verschiedenen europäischen Ländern zusammen. Im Vordergrund stand der Austausch von Know-how, Networking sowie mehr zu erfahren über die neusten und zukünftigen Trends. Mehr



Statistik


Gastgewerbeumsatz im April 2014 real um 1,5 % gesunken

Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im April 2014 real 1,5 % weniger und nominal 0,2 % mehr um als im April 2013. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat der Umsatz im Gastgewerbe im April kalender- und saisonbereinigt real um 0,2 % und nominal um 0,4 % niedriger. Mehr


Recht


Schleswig-Holstein: Landtag für Tourismusabgabe

Der Landtag von Schleswig-Holstein will Städten und Gemeinden mit vielen Gästen die Möglichkeit geben, eine Tourismusabgabe zu erheben. Das gab der Landtag in Schleswig-Holstein in einer Pressemitteilung bekannt.Bezahlt werden soll die Abgabe von Hoteliers, Pensionsbetreibern und Gastwirten. Die Begründung: Sie würden von der öffentlichen Infrastruktur profitieren. Die Kurtaxe wird von der Tourismusabgabe nicht beeinflusst. Mehr


Im Interview mit Cornelius Obier

Starkes Profil der Heilbäder und Kurorte im Gesundheitstourismus

Sehr geehrter Herr Obier,

mit dem Startschuss auf der ITB2013 konnte die Kompetenzanalyse der Heilbäder und Kurorte in Deutschland in Zusammenarbeit mit KECK MEDICAL und der FH Westküste erfolgreich durch Project M abgeschlossen werden. In der ersten Stufe wurde im Herbst 2013 mit der Bearbeitung des Moduls 1 – „Health Brand“ begonnen. Über 100 Heilbäder und Kurorte haben deutschlandweit an dieser repräsentativen Studie teilgenommen. Wie zufrieden sind Sie mit der Teilnahme der Heilbäder und Kurorte? Was bedeutet dies für die weiteren Module – „Health Marketing“ und „Health Infra“?

Bei der Studie „Health Brand“ handelt es sich um die erste Stufe der dreiteiligen Studienreihe „Kompetenzanalyse der Heilbäder und Kurorte in Deutschland“. Die beiden nächsten Teile „Health Marketing“ und „Health Infra“ folgen in den kommenden eineinhalb Jahren. Für die Orte werden dann umfassende Daten und Informationen vorliegen, die eine Gesamtbewertung und zukunftsorientierte Ausrichtung der einzelnen Orte möglich werden lässt.

Wir sind mit der bisherigen Beteiligung an der ersten Stufe „Health Brand“ zufrieden. Insgesamt wurden in 14.500 Interviews Daten für 104 führende Heilbäder und Kurorte erhoben. 56 Orte haben die Daten in Form eines umfassenden Berichtsbandes bereits von uns erworben. Für weitere 48 Orte stehen also noch Daten bereit. Wir werden auf diese Orte zugehen und Ihnen die Nutzung der Daten ermöglichen.

Hatten Sie in bestimmten Momenten Zweifel, dass diese Studie nicht bei den Orten ankommt?

Natürlich waren wir uns nicht sicher, wie die Studie aufgenommen wird. Schließlich handelt es sich um ein völlig neues Marktforschungsinstrument, dessen Nutzen man zunächst kennen lernen muss. Darüber hinaus gibt es ja immer auch Befürchtungen, dass nicht nur angenehme Wahrheiten auf den Tisch kommen. Bei einigen Orten mussten wir erst einmal Vorbehalte abbauen. Wir legen zum Beispiel allergrößten Wert darauf, dass die individuellen Daten der Orte nicht öffentlich gemacht werden. Auch Rankings werden nicht veröffentlicht, diese führen erfahrungsgemäß oft zu Missverständnissen. Wir wollen, dass die Orte unvoreingenommen und sachorientiert mit den Daten und Informationen arbeiten können.

Gibt es Orte in Ihrer Analyse, wo die derzeitige Marktpositionierung überhaupt nicht dem entspricht, wofür man den Ort eigentlich wahrnehmen sollte? Wenn ja, wie kann man diesen Orten helfen?

Teilweise ist es den Orten nicht gelungen, ihre Profile wirklich in den Quellmärkten und bei den Zielgruppen zu platzieren, die sie im Fokus hatten. Sehr häufig können wir mit den Daten aus „Health Brand“ jedoch auch nicht genutzte regionale Marktpotenziale oder Potenziale in verschiedenen Zielgruppen aufzeigen. Das ist natürlich für die Orte wirklich Gold wert.

Nach dem erfolgreichen Projekt des „Innovativen Gesundheitstourismus in Deutschland“ im Jahr 2011, bietet die Kompetenzanalyse ein individuell zugeschnittenes Grundgerüst für die teilnehmenden Heilbäder und Kurorte. Wie sieht es denn im Allgemeinen mit der Sympathie zu den Orten aus Sicht der Bevölkerung aus?

Gesundheit steht in der Werteskala der Deutschen in einer neuen Untersuchung an Nr. 1. Die Heilbäder und Kurorte in Deutschland werden insbesondere von den Kennern sehr positiv bewertet. Ihnen wird über den Status eines Heilbades bzw. Kurortes per se bereits eine höhere touristische Grundkompetenz zugeschrieben, als Orten ohne Prädikat. Das gilt nicht nur für Gesundheitstourismus im engeren Sinne, sondern Aktiv- und Erholungstourismus insgesamt. Bei diesen Urlaubsformen schwingt ja auch oft der Wunsch mit, „nebenbei“ etwas Gutes für die Gesundheit tun zu wollen. Das können die Heilbäder und Kurorte über ihre grundsätzliche Kompetenzzuschreibung perfekt abbilden.

Wo sehen Sie im Bereich der gesundheitstouristischen Marktforschung erhebliches Potential?

Wir glauben, dass im Markt eine wirkliche Marktstudie zum Gesundheitstourismus insgesamt fehlt. Also eine Erhebung, die über die Heilbäder und Kurorte hinaus geht und die Marktpotenziale in verschiedenen gesundheitstouristischen Märkten aufzeigt. Daher haben wir in der PROJECT M Studienreihe nach der Wanderstudie, die wir dieses Jahr mit dem Deutschen Wanderverband veröffentlich haben, eine neue Studie angeschoben. Im Herbst 2014 soll unsere neue Marktstudie „Gesundheitstourismus in Deutschland“ erscheinen. Die Datenerhebung ist bereits abgeschlossen. Da ich die Ergebnisse bereits in Auszügen kenne, kann ich einige unerwartete und höchst interessante Ergebnisse versprechen.

Der Deutsche Heilbäderverband e.V. verfolgt nun seit gut einem Jahr einen professionellen Markenprozess, um das ganzheitliche Image der „Kur“ in der Öffentlichkeit zu verbessern und zu verjüngen. Wie sehen Sie das Zukunftspotential der Orte?

Wir sehen hier zwei Ansätze: Das eine ist die Imagekampagne für die „Kur“. Diese Aufgabe hat sich der DHV vorgenommen. Die Studie „Health Brand“ macht die Potenziale der Heilbäder und Kurorte deutlich. Klar wird, dass die Heilbäder und Kurorte eine ausgeprägte Kompetenzzuschreibung für verschiedenste Urlaubs- und Reiseformen im Gesundheitstourismus im engeren und weiteren Sinne haben. Die Zukunftschancen vieler Heilbäder und Kurorte sind daher gut. Man muss jedoch auch deutlich sagen: Das gilt nicht für alle der über 350 Heilbäder und Kurorte in Deutschland gleichermaßen. Manche stehen mit dem Rücken zur Wand, andere haben den Strukturwandel bereits erfolgreich bewältigt. Deren Stern glänzt heute umso heller. Wir glauben, dass wir mit unserer dreiteiligen Studie einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung der Heilbäder und Kurorte leisten können.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen und wünschen Ihnen einen erfolgreichen Umzug in die neue Geschäftsstelle nach Hamburg.

Weitere Informationen



 

Termine

4. Juli 2014:
2. Geislinger Gesundheitstourismus-Kongress an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

14. Juli 2014:
Thüringer Bädertag "130 Jahre Thüringer Bäderverband e.V."
in Bad Sulza

14. und 15. Juni 2014:
Gesundheitstage im Garten der Heilung
in Bad Reichenhall

08. bis 11. September 2014:
Internationale Multidisziplinäre Konferrenz für Mineral Wasser
in Karlsbad

11. bis 21. September 2014:
Illumina – „Die Jahreszeiten“ – Licht und Klang im Kurpark
in Bad Mergentheim

09. - 10. Oktober 2014:
Herbstmitgliederversammlung Hessischer Heilbäderverband e.V.



Mehr Lebensqualität für Allergiker in Heilbädern und Kurorten: Deutscher Heilbäderverband und Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) vereinbaren umfangreiche Partnerschaft

Gute Nachrichten für Allergiker: Die deutschen Heilbäder und Kurorte können sich künftig als allergikerfreundliche Kommune zertifizieren lassen. Die strategische und exklusive Kooperation zwischen dem Deutschen Heilbäderverband e.V. (DHV) und der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) hat das gemeinsame Ziel, die ECARF-Initiative zur Zertifizierung allergikerfreundlicher Kommunen in Deutschland durch die große Expertise des DHV zu verstärken und in Partnerschaft mit diesem fortzuführen und auszubauen. Dadurch sollen die Urlaubsmöglichkeiten von Allergikern und ihren Mitreisenden verbessert werden. Erfolgreich als allergikerfreundlich geprüfte Kommunen erhalten das ECARF-Qualitätssiegel. mehr


GKV-Spitzenverband warnt vor steigenden Beiträgen

Jetzt sind einige Kassen erstmals wieder in die roten Zahlen gerutscht. Angesicht der aktuellen Meldungen über neue Defizite im ersten Quartal 2014 warnt der GKV-Spitzenverband vor steigenden Beiträgen ab 2015. Alle gesetzlichen Krankenkassen werden nach Einschätzung des Spitzenver­bandes der gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr einkommens­abhängige Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern nehmen.


2. Gesundheitstourismus-Kongress

Veranstaltung der Hochschule für Wirtschaft und Wumwelt Nürtingen-Geislingen

Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen veranstaltet am 4. Juli 2014 den 2. Gesundheitstourismus-kongress und lädt hierzu auch die Vertreter der bayerischen Heilbäder und Kurorte ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldugn ist nach wie vor möglich. Mehr

 


DHV-Saisonumfrage Halbjahresbilanz und Erwartungen 2014

Diesen Juli startet der Deutsche Heilbäderverband e.V. wieder seine jährliche Umfrage. Aufgrund der starken Resonaz im Jahr 2013 wird dieser Monitor ein fester Bestandteil der Service-Leistungen des Verbandes.

Bei Fragen steht Ihnen das DHV-Team gerne zur Verfügung.


Tourismusbeauftragte Gleicke stellt Leitfaden zur Fachkräftesicherung vor

Iris Gleicke (SPD), Tourismusbeauftragte der Bundesregierung und parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, hat am 11. Juni 2014 in Berlin einen Leitfaden zur Fachkräftesicherung im Tourismus vorgestellt. Darin enthalten sind Handlungsempfehlungen und Beispiele aus der Praxis für kleine Unternehmen. Mehr


Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft. Eugen Münch ruft die Stiftung Münch ins Leben

Eugen Münch hat am heutigen Tag die Stiftung Münch ins Leben gerufen. Deren Zweck ist die "Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft, insbesondere auf Grundlage des von Eugen Münch entwickelten Konzepts der Netzwerkmedizin und der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesen und der Gesundheitspflege", so die Satzung der Stiftung. Ein wesentliches Ziel der Stiftung wird es sein, praktikable Konzepte und kreative Wege aufzuzeigen, mit denen die präsente Gefahr einer weiteren Rationierung im deutschen Gesundheitswesen vermieden und die Vollversorgung auch bei einer sich weiterhin verschärfenden demographischen Entwicklung gewährleistet werden kann.


Studie untersucht barrierefreien Tourismus

In der von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Studie "Economic Impact and Travel Patterns of Accessible Tourism in Europe" kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass im barrierefreien Tourismus noch große wirtschaftliche Potentiale zu heben seien. Mehr

Ratgeber "Recht auf Reha"

„Alles über Antragstellung, Leistungen und Zahlung“ verspricht der neue Ratgeber der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Neben Fragen der medizinischen Reha widmet sich der Band auch der beruflichen und sozialen Rehabilitation, erklärt den Weg vom Antrag bis zur Bewilligung und ist gespickt mit zahlreichen Tipps und Hinweisen. Mehr


 

Balneologen beraten in Burg (Spreewald)

52. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Naturwissenschaft und Technik des Deutschen Heilbäderwesens.

Mehr als 20 Wissenschaftler trafen sich vom 22. Bis 25. Mai 2014 in Burg - staatlich anerkannter Ort mit Heilquellenkurbetrieb. Bürgermeister Manfred Neumann unterrichtete eingangs der Tagung die teilnehmenden Geologen, Mediziner, Techniker, Chemiker, Mikrobiologen und Juristen über die Geschichte des Spreeortes Burg. Das Geologische Landesamt aus Cottbus erläuterte die geologischen Profile des Spreewaldes und insbesondere der Therme in Burg.

Jürgen Kannewischer setzte sich mit den naturwissenschaftlichen und technischen Rahmenbedingen der Spreewaldtherme im Einzelnen auseinander. Schloss Branitz und das Unesco Weltkulturerbe Moorbad Muskau mit den prachtvollen Landschaftsgärten Fürst Pücklers beschäftigten die Experten ebenso wir die geologische Zuordnung des Lausitzer Braunkohlereviers am Beispiel des  Schweren Berges in Weißwasser" lm Mittelpunkt der Tagung standen sodann Fachfragen zu Heil- und Mineralquellen.

Spurenstoffe in Gewässern (Schloz), Altersbestimmungen für Tiefenwässer (Eichinger) und Reinheitsgebote für Heil - und Mineralwässer (Rottke) wurden ausführlich nach Referaten fachlich vertieft. Das galt auch und gerade für die Podiumsdiskussion zu Fracking, in der Langguth, SchießI, Schloz, Seip, und Rottke aufzeigten, dass dieses Verfahren zur Gas- und Ölgewinnung sich nicht mit Heilquellenschutzzielen vereinbaren lasse.

Mikrobiologische Fortentwicklungen zur Verbesserung der Qualitätsprüfungen (Zerbe) und Fragen, ob Badekuren, lnhalationen oder Peloidanwendungen dem Medizinprodukterecht oder dem Arzneimittelbereich, wie z.B. Trinkkuren unterliegen (Kussmaul) beschäftigten die Experten umfänglich. Mit allen Ergebnissen werde man u.a. an die Fachausschüsse des DHV herantreten - so abschließend Rottke.

 

 

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Deutscher Heilbäderverband e.V.
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Geschäftsführer: Markus Schneid

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